Hummer-Verkauf geplatztBeitrag von
Die Chinesen werden nicht neuer Eigentümer der Marke Hummer. Wie bereits vermutet, ist der Deal zwischen General Motors und der Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machines Co geplatzt. Das teilte General Motors offiziell mit. Im Herbst vergangenen Jahres war der Kauf der GM-Marke durch den chinesischen Maschinenbauer verkündet worden. Seither herrschte Skepsis, ob das Unternehmen überhaupt in der Lage sein würde, eine Marke wie Hummer zu führen. Im Zuge seiner Insolvenz im vergangenen Jahr war der amerikanische Autobauer gezwungen, seine Geschäfte auf den Prüfstand zu stellen. Ein Opfer sollte die kultige Geländewagen-Marke Hummer sein. Unter der amerikanischen Prominenz durchaus begehrt, ließ sie sich in Zeiten hoher Öl- und Kraftstoffpreise und weltweiter Finanznöte nicht mehr im gewünschten und nötigen Umfang absetzen. Vielmehr wollte GM seinen Fokus auf die Marken Chevrolet, Buick, GMC und Cadillac richten. Platzt der Hummer-Deal?Beitrag von
Der geplante Verkauf von GMs Geländewagenmarke Hummer an den chinesischen Maschinenbauer Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co ist nach einem Medienbericht alles andere als in trockenen Tüchern. Die Regierung in Peking habe die Erlaubnis für das Geschäft verweigert. Es wird vermutet, dass den Behörden vor allem der hohe Spritverbrauch der schweren Autos ein Dorn im Auge ist, da dies nicht in die Politik passe, die Umweltverschmutzung in China zu senken. Offizielle Statements waren aus Peking noch nicht zu hören. GM und Sichuan Tengzhong hatten im Oktober vergangenen Jahres den Kauf verkündet. Jedoch wurde schon währenddessen von Seiten der Behörden gemunkelt, der Maschinenbauer verfüge nicht über das nötige Know-how, um Hummer zu führen. Medienberichten zufolge ist das Geschäft zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar schwer. Hummer fährt künftig unter chinesischer FlaggeBeitrag von
General Motors hat sein zuletzt ungeliebtes Kind Hummer unter die Haube gebracht. Die besonders unter Promis begehrte Marke geht an das chinesische Industrieunternehmen Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery, ein entsprechender Vertrag wurde gestern (9. Oktober 2009) in Detroit unterzeichnet. Die Chinesen „teilen“ sich den Neuerwerb mit dem bei ihnen bereits stark involvierten Hongkonger Investor Soulang Douji (20 %). Über den Verkaufspreis gibt es bislang keine offiziellen Angaben. In der Branche wurde von etwa 150 Millionen US-Dollar gesprochen, die der angeschlagene Autobauer General Motors für seine Geländewagenmarke bekommen könnte. Hummer-Verkauf nach China wieder fraglichBeitrag von
Die Übernahme der General Motors-Tochter Hummer durch den chinesischen Hersteller Tengzhong ist erst einmal in weite Ferne gerückt. Das chinesische Handelsministerium verweigerte nämlich jetzt seine Zustimmung zum geplanten Kauf des Herstellers von Maschinen für den Strassen- und Brückenbau und forderte weitere Informationen für die geplante Kaufabwicklung an. Falls diese zusätzlichen Unterlagen das Ministerium überzeugen sollten, hat Tengzhong allerdings noch eine weitere Hürde zu nehmen. Denn auch die Kommission für Entwicklung und Reformen muss der Übernahme zustimmen. The New GM: Der Kunde steht im MittelpunktBeitrag von
Nach dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren hat am 10. Juli die neue General Motors Company ihre Arbeit aufgenommen. "Heute beginnt für General Motors und für jeden, der mit dem Unternehmen verbunden ist, eine neue Ära. Das neue General Motors ist dem Kunden verpflichtet, wird auf Markttrends eingehen und wird den Mitarbeitern, die am dichtesten an den Kunden sind, die notwendige Entscheidungskompetenz geben. Unser Ziel ist es, noch mehr Fahrzeuge nach den Wünschen unserer Kundschaft zu entwickeln", sagte Präsident Fritz Henderson zum Neustart. GM setzt künftig auf die vier Kernmarken Cadillac, Chevrolet, Buick und GMC und das grösste Händlernetz in den USA. Saab, Hummer, Saturn und Pontiac werden verkauft. Die Zahl der Händler in den USA soll von rund 6000 auf etwa 3600 Betriebe bis zum Ende des Jahres reduziert werden. Die Zahl der US-Beschäftigten soll von rund 91'000 Menschen Ende vergangenen Jahres auf etwa 64'000 Mitarbeiter zum Ende des Jahres sinken. Chinesischer Autobauer an Hummer interessiertBeitrag von
Ein kleiner chinesischer Autohersteller ist laut Medienberichten am Kauf der Hummer-Produktion von GM interessiert. Ein Sprecher der Sichuan Auto Industry Group in der südwestchinesischen Metropole Chengdu sagte zu entsprechenden Berichten lediglich: "Wir können keine Details veröffentlichen." Ob bereits Gespräche mit General Motors laufen, wollte der Sprecher ebenfalls nicht bestätigen: "Wir wollen es vorerst als Geheimnis behandeln." Der 1994 gegründete chinesische Hersteller produziert Geländewagen der Marke "Yema" (Wildpferd) und kooperiert mit dem Produzenten Qingdao Etsong, der in Grossbritannien die Technologie zum Bau von Rover-Fahrzeugen gekauft hatte. Sichuan Auto Industry hat nach eigenen Angaben eine Kapazität von 30'000 Personenwagen, 5000 Bussen und 50'000 Motoren. General Motors findet keinen Käufer für SaabBeitrag von
General Motors findet offensichtlich keinen Käufer für die schwedische Konzerntochter Saab. Auch für die Geländewagenmarke Hummer hat sich Medienberichten zufolge bislang noch kein Interessent gefunden. Saab hat wie die ebenfalls zum Verkauf stehende Ford-Tochter Volvo vom schwedischen Staat Hilfe in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt bekommen. Im vergangenen Jahr verkaufte Saab europaweit knapp 67'000 Autos. Das waren 21,9 Prozent weniger als 2007. Taylor wird CEO von HummerBeitrag von
James E. Taylor (52) wird neuer Chief Executive Officer (CEO) von Hummer. Der bisherige Cadillac-Chef soll die absatzgeschwächte Marke strategisch neu ausrichten. Konzernmutter General Motors schliesst bislang auch einen Verkauf des Geländewagenherstellers nicht aus. Vorgänger Martin Walsh soll Taylor noch einige Zeit zur Seite stehen, dann aber auf einen neuen Posten wechseln, der noch bekannt gegeben wird. Hummer stellt dem H3 einen Pick-up zur SeiteBeitrag von
Hummer stellt in Paris den H3T vor. Die Pick-up-Version des H3 hat eine 1,50 Meter lange Ladefläche. Die 5,40 Meter lange Viertürer bietet Platz für fünf Personen. Ausserdem zeigt Hummer den überarbeiteten H2 vor, dessen neuer Motor auf E85-Biokraftstoff ausgelegt ist. Der H3T wird mit einem 5-Zylinder- und einem V8-Motor angeboten. Das kleine 3,7-Liter-Triebwerk leistet 245 PS und bietet 328 Newtonmeter Drehmoment. Der neue 5,3-Liter-V8 hat 305 PS und 434 Nm. Er soll ab 2009 im H3 auch als E85-Variante lieferbar sein. Hintergrund: Hummer unter BeschussBeitrag von
Hummer? Ist das nicht der durstige Geländewagen, der Umweltschützern die Haare zu Berge stehen lässt? Selbst auf dem heimischen US-Markt spürt Konzernmutter General Motors den grünen Gegenwind und stellt die Marke unter "strategische Beobachtung", sprich auf den Prüfstand. Dabei wird auch ein Verkauf von Hummer nicht ausgeschlossen. Da überrascht es zunächst, dass zum neuen Modelljahr die Leistung der Fahrzeuge sogar noch angehoben wird und damit auch Verbrauch und CO2-Ausstoss steigen. Der Beschuss von ökologischer Seite dürfte also noch einmal zunehmen. Doch wer Hummer nur unter diesem Gesichtspunkt sieht, denkt zu kurz. Viele der rund 550 deutschen H2- und H3-Käufer im vergangenen Jahr haben ihren Wagen in Deutschland ohnehin auf umweltfreundliches Autogas umgerüstet. Zum anderen wissen wir längst, dass für die schädlichen Treibhausgase nicht nur der Pkw-Verkehr verantwortlich ist und die Feinstaubbelastung in den Umweltzonen der Städte massgeblich auch vom Wetter abhängt. Hummer H2 6.2 und H3 5.3: Mehr LeistungBeitrag von
Hummer spendiert seinen beiden Modellen neue Motoren mit mehr Leistung und beruhigt das Umweltgewissen mit der Möglichkeit, künftig auch mit E85-Kraftsoff fahren zu können. Beim H3 muss der Käufer damit zwar noch bis 2009 warten, dafür kann der kleinere der beiden Hummer aber nun auch mit einem mächtigen V8 unter der Haube bestellt werden. Damit der Abstand gewahrt bleibt, wird die Leistung des grösseren H2 mit einem komplett neu entwickelten 6,2-Liter-Motor aufgestockt, der bereits E85-tauglich ist. Während der neu entwickelte 6,2-Liter V8 mit 393 PS des H2 gegenüber dem Vorgänger einen Leistungszuwachs von 20 Prozent bedeutet und den ohnehin nicht untermotorisierten Hummer noch ein wenig mächtiger macht, verwandelt der Achtzylinder den H3 beinahe in ein anderes Auto. Der weiterhin angebotene und keineswegs schwache 3,7-Liter-Fünfzylinder mit 245 PS wirkt gegen den 5,3-Liter-V8 beinahe schon phlegmatisch. Die 305 PS beschleunigen den H3 V8 in 8,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Das sind trotz 100 Kilogramm Mehrgewicht anderthalb Sekunden weniger als beim 3.7. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Drehmoment. Den 328 Newtonmetern stehen 434 Nm gegenüber, die zudem nicht bei 4600 U/min, sondern bereits bei 4000 U/min anliegen. |