Hummer-Verkauf geplatzt

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Donnerstag, 25. Februar 2010

 

Die Chinesen werden nicht neuer Eigentümer der Marke Hummer. Wie bereits vermutet, ist der Deal zwischen General Motors und der Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machines Co geplatzt. Das teilte General Motors offiziell mit. Im Herbst vergangenen Jahres war der Kauf der GM-Marke durch den chinesischen Maschinenbauer verkündet worden. Seither herrschte Skepsis, ob das Unternehmen überhaupt in der Lage sein würde, eine Marke wie Hummer zu führen.

Im Zuge seiner Insolvenz im vergangenen Jahr war der amerikanische Autobauer gezwungen, seine Geschäfte auf den Prüfstand zu stellen. Ein Opfer sollte die kultige Geländewagen-Marke Hummer sein. Unter der amerikanischen Prominenz durchaus begehrt, ließ sie sich in Zeiten hoher Öl- und Kraftstoffpreise und weltweiter Finanznöte nicht mehr im gewünschten und nötigen Umfang absetzen. Vielmehr wollte GM seinen Fokus auf die Marken Chevrolet, Buick, GMC und Cadillac richten.

GM sei enttäuscht, dass das Geschäft mit Tengzhong nicht zustande kam, sagte GM-Vizepräsident John Smith. Man wolle jetzt mit den Mitarbeitern, Händlern und Lieferanten eng zusammenarbeiten, um das Geschäft geordnet und verantwortungsvoll abzuwickeln. GM verpflichtet sich, den Garantieleistungen in gewohnter Weise nachzukommen und in diesem Rahmen auch die Ersatzteilversorgung sicherzustellen.

Platzt der Hummer-Deal?

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Mittwoch, 24. Februar 2010

 

Der geplante Verkauf von GMs Geländewagenmarke Hummer an den chinesischen Maschinenbauer Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co ist nach einem Medienbericht alles andere als in trockenen Tüchern. Die Regierung in Peking habe die Erlaubnis für das Geschäft verweigert. Es wird vermutet, dass den Behörden vor allem der hohe Spritverbrauch der schweren Autos ein Dorn im Auge ist, da dies nicht in die Politik passe, die Umweltverschmutzung in China zu senken. Offizielle Statements waren aus Peking noch nicht zu hören.

GM und Sichuan Tengzhong hatten im Oktober vergangenen Jahres den Kauf verkündet. Jedoch wurde schon währenddessen von Seiten der Behörden gemunkelt, der Maschinenbauer verfüge nicht über das nötige Know-how, um Hummer zu führen. Medienberichten zufolge ist das Geschäft zwischen 150 und 200 Millionen US-Dollar schwer.

Neben Hummer trennte sich General Motors im Zuge seiner Sanierung auch von der schwedischen Tochter Saab. Nach langen Hin und Her wurde gestern (23. Februar 2010) der Verkauf mit der Vertragsunterzeichnung und dem offiziellen Besitzerwechsel an Spyker Cars besiegelt.

Hummer fährt künftig unter chinesischer Flagge

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Sonntag, 11. Oktober 2009

 

General Motors hat sein zuletzt ungeliebtes Kind Hummer unter die Haube gebracht. Die besonders unter Promis begehrte Marke geht an das chinesische Industrieunternehmen Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery, ein entsprechender Vertrag wurde gestern (9. Oktober 2009) in Detroit unterzeichnet. Die Chinesen „teilen“ sich den Neuerwerb mit dem bei ihnen bereits stark involvierten Hongkonger Investor Soulang Douji (20 %).

Über den Verkaufspreis gibt es bislang keine offiziellen Angaben. In der Branche wurde von etwa 150 Millionen US-Dollar gesprochen, die der angeschlagene Autobauer General Motors für seine Geländewagenmarke bekommen könnte.
Mit dem Verkauf Hummers und den auf den Weg gebrachten Veräußerungen der Marken Opel und Saab bleiben für GM nur noch die Baustellen Saturn und Pontiac, die es zu bereinigen gilt. Deren Schicksal scheint allerdings besiegelt, mangels Interessenten sollen sie vom Markt genommen werden.

Hummer-Verkauf nach China wieder fraglich

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Mittwoch, 09. September 2009

 

Die Übernahme der General Motors-Tochter Hummer durch den chinesischen Hersteller Tengzhong ist erst einmal in weite Ferne gerückt.

Das chinesische Handelsministerium verweigerte nämlich jetzt seine Zustimmung zum geplanten Kauf des Herstellers von Maschinen für den Strassen- und Brückenbau und forderte weitere Informationen für die geplante Kaufabwicklung an. Falls diese zusätzlichen Unterlagen das Ministerium überzeugen sollten, hat Tengzhong allerdings noch eine weitere Hürde zu nehmen. Denn auch die Kommission für Entwicklung und Reformen muss der Übernahme zustimmen.

The New GM: Der Kunde steht im Mittelpunkt

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Samstag, 11. Juli 2009

 

Nach dem abgeschlossenen Insolvenzverfahren hat am 10. Juli die neue General Motors Company ihre Arbeit aufgenommen. "Heute beginnt für General Motors und für jeden, der mit dem Unternehmen verbunden ist, eine neue Ära. Das neue General Motors ist dem Kunden verpflichtet, wird auf Markttrends eingehen und wird den Mitarbeitern, die am dichtesten an den Kunden sind, die notwendige Entscheidungskompetenz geben. Unser Ziel ist es, noch mehr Fahrzeuge nach den Wünschen unserer Kundschaft zu entwickeln", sagte Präsident Fritz Henderson zum Neustart.

GM setzt künftig auf die vier Kernmarken Cadillac, Chevrolet, Buick und GMC und das grösste Händlernetz in den USA. Saab, Hummer, Saturn und Pontiac werden verkauft. Die Zahl der Händler in den USA soll von rund 6000 auf etwa 3600 Betriebe bis zum Ende des Jahres reduziert werden. Die Zahl der US-Beschäftigten soll von rund 91'000 Menschen Ende vergangenen Jahres auf etwa 64'000 Mitarbeiter zum Ende des Jahres sinken.

Trotz des drastischen Geschäftsrückgangs in den vergangenen Monaten ist der einstmals grösste Autohersteller zuversichtlich, mit neuen attraktiven Produkten zu punkten. Grosser Hoffnungsträger ist vor allem das geplante Elektroauto Chevrolet Volt sowie der neue Opel Astra, der auch in den USA verkauft wreden soll. Aktuell hat sich der Chevrolet Camaro in den USA an die Spitze seines Segments vorgeschoben. geschossen. Später in diesem Jahr werden der Cadillac CTS Sport Wagon und der GMC Terrain auf den Markt kommen. 2010 folgen neben dem Volt der Chevrolet Cruze und das Cadillac CTS Coupé.

Vergangenen Monat hat GM ausserdem bekannt gegeben, einen neuen Kleinwagen in einem Werk in Orion Township im US-Bundesstaat Michigan bauen zu wollen, der die wachsende Palette von kraftstoffsparenden Fahrzeugen erweitert und ungefähr 1400 Arbeitsplätze sichert.

Bei der Vermarktung will The New GM auch unkonventionelle Wege gehen. So wird beispielsweise geprüft, Neuwagen künftig auch über E-Bay anzubieten. Henderson kündigte ausserdem an, künftig mehr direkte Kommunikation zwischen Kunden und GM-Mitarbeitern aller Ebenen zu ermöglichen. "Bereits nächste Woche eröffnen wir eine ‚Sag‘s Fritz Henderson’ Internetseite, auf der unsere Kunden und andere interessierte Personen ihre Ideen, Kritik und Anregungen direkt der obersten Managementebene mitteilen können. Ich werde jeden Tag einige Beiträge persönlich beantworten", erläuterte der GM-Präsident.

Die neue General Motors Company ist mehrheitlich im Besitz des US-Finanzministeriums (60,8 %) sowie von Kanada und der Landesregierung von Ontario (11,7 %). Dazu kommt ein Treuhänder-Fonds (17,5 %), der für die medizinischen Ansprüche der Pensionäre, die Mitglied der Automobilgewerkschaft UAW sind, zuständig ist. Zehn Prozent entfallen noch auf die alte GM. Mit Robert (Bob) Lutz als stellvertretendem Vorsitzenden kehrt ausserdem ein Automobilurgestein an die Spitze des Unternehmens zurück. Der 76-Jährige war zuletzt für die Produktentwicklung zuständig und wollte eigentlich Ende des Jahres in den Ruhestand gehen.

Chinesischer Autobauer an Hummer interessiert

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Mittwoch, 18. Februar 2009

 

Ein kleiner chinesischer Autohersteller ist laut Medienberichten am Kauf der Hummer-Produktion von GM interessiert. Ein Sprecher der Sichuan Auto Industry Group in der südwestchinesischen Metropole Chengdu sagte zu entsprechenden Berichten lediglich: "Wir können keine Details veröffentlichen." Ob bereits Gespräche mit General Motors laufen, wollte der Sprecher ebenfalls nicht bestätigen: "Wir wollen es vorerst als Geheimnis behandeln."

Der 1994 gegründete chinesische Hersteller produziert Geländewagen der Marke "Yema" (Wildpferd) und kooperiert mit dem Produzenten Qingdao Etsong, der in Grossbritannien die Technologie zum Bau von Rover-Fahrzeugen gekauft hatte. Sichuan Auto Industry hat nach eigenen Angaben eine Kapazität von 30'000 Personenwagen, 5000 Bussen und 50'000 Motoren.

General Motors findet keinen Käufer für Saab

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Samstag, 10. Januar 2009

 

General Motors findet offensichtlich keinen Käufer für die schwedische Konzerntochter Saab. Auch für die Geländewagenmarke Hummer hat sich Medienberichten zufolge bislang noch kein Interessent gefunden.

Saab hat wie die ebenfalls zum Verkauf stehende Ford-Tochter Volvo vom schwedischen Staat Hilfe in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt bekommen. Im vergangenen Jahr verkaufte Saab europaweit knapp 67'000 Autos. Das waren 21,9 Prozent weniger als 2007.

Taylor wird CEO von Hummer

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Donnerstag, 16. Oktober 2008

 

James E. Taylor (52) wird neuer Chief Executive Officer (CEO) von Hummer. Der bisherige Cadillac-Chef soll die absatzgeschwächte Marke strategisch neu ausrichten. Konzernmutter General Motors schliesst bislang auch einen Verkauf des Geländewagenherstellers nicht aus.

Vorgänger Martin Walsh soll Taylor noch einige Zeit zur Seite stehen, dann aber auf einen neuen Posten wechseln, der noch bekannt gegeben wird.

James E. Taylor ist seit 1980 bei GM beschäftigt, arbeitete bereits auch für Opel und leitete in den vergangenen vier Jahren die Konzernmarke Cadillac. Er berichtet an Mark C. McNabb, Vizepräsident von GM Nordamerika für Cadillac, Hummer und Saab USA, der vor einem halben Jahr zu GM stiess. Die drei Posten der General-Manager von Cadillac, Hummer und Saab wurden inzwischen gestrichen.

Hummer stellt dem H3 einen Pick-up zur Seite

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Freitag, 03. Oktober 2008

 

 

Hummer stellt in Paris den H3T vor. Die Pick-up-Version des H3 hat eine 1,50 Meter lange Ladefläche. Die 5,40 Meter lange Viertürer bietet Platz für fünf Personen. Ausserdem zeigt Hummer den überarbeiteten H2 vor, dessen neuer Motor auf E85-Biokraftstoff ausgelegt ist.

Der H3T wird mit einem 5-Zylinder- und einem V8-Motor angeboten. Das kleine 3,7-Liter-Triebwerk leistet 245 PS und bietet 328 Newtonmeter Drehmoment. Der neue 5,3-Liter-V8 hat 305 PS und 434 Nm. Er soll ab 2009 im H3 auch als E85-Variante lieferbar sein.
Der H2 hat bereits einen E85-tauglichen Motor erhalten. Der neu entwickelte 6,2-Liter-V8 mit 393 PS bedeutet einen Leistungszuwachs von 20 Prozent. Der nahe Verwandte des Corvette-Triebwerkes beschleunigt den 2,85 Tonnen schweren Geländewagen in 7,8 Sekunden auf 100 km/h. Zur Modellpflege zählen auch ein höherwertigeres Armaturenbrett und die erweiterte Sicherheitsausstattung mit Kopfairbags hinten sowie Stabilitäts- und Traktionskontrolle. Das weiter entwickelte ABS optimiert ausserdem die Bremskraft je nach Fahrbahnoberfläche. Neu ist ebenfalls eine dritte Sitzreihe.

Hintergrund: Hummer unter Beschuss

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Freitag, 05. September 2008

 

Hummer? Ist das nicht der durstige Geländewagen, der Umweltschützern die Haare zu Berge stehen lässt? Selbst auf dem heimischen US-Markt spürt Konzernmutter General Motors den grünen Gegenwind und stellt die Marke unter "strategische Beobachtung", sprich auf den Prüfstand. Dabei wird auch ein Verkauf von Hummer nicht ausgeschlossen. Da überrascht es zunächst, dass zum neuen Modelljahr die Leistung der Fahrzeuge sogar noch angehoben wird und damit auch Verbrauch und CO2-Ausstoss steigen. Der Beschuss von ökologischer Seite dürfte also noch einmal zunehmen.

Doch wer Hummer nur unter diesem Gesichtspunkt sieht, denkt zu kurz. Viele der rund 550 deutschen H2- und H3-Käufer im vergangenen Jahr haben ihren Wagen in Deutschland ohnehin auf umweltfreundliches Autogas umgerüstet. Zum anderen wissen wir längst, dass für die schädlichen Treibhausgase nicht nur der Pkw-Verkehr verantwortlich ist und die Feinstaubbelastung in den Umweltzonen der Städte massgeblich auch vom Wetter abhängt.
Nach wie vor lassen sich Autos nicht allein mit Vernunftmassstäben messen - und ein Hummer schon gar nicht. Autos sind nun einmal auch emotionale Produkte - und ein Hummer erst recht. Die junge Marke aus Amerika ist so schnell zum Mythos geworden wie kaum eine andere jemals zuvor. Fast jedes Kind kennt mittlerweile die Modelle mit dem markanten Kühlergrill, dem klaren Design und der schmalen Fensterlinie. Dabei gibt es Serienfahrzeuge von Hummer erst seit 1992 und in Europa offiziell sogar erst seit zwei Jahren. Da darf man der Marke ruhig noch etwas Zeit geben, sich auch ökologisch weiterzuentwickeln.
Die E85-tauglichen Motoren sind ein erster Schritt, der für 2009 angekündigte Vierzylinder-Diesel ein weiterer. Gerard C.A. Jansen, Managing Director der Marke in Europa, weiss, dass Hummer in Zukunft nur erfolgreich bleiben kann, wenn es gelingt, die "soziale Akzeptanz" zumindest beim H3 zu halten. Jansen sieht da auch noch jede Menge Entwicklungspotenzial, vom Diesel über Hybridantrieb bis hin zu einem kleineren und sparsameren Hummer unterhalb des H3. Gleichzeitig muss die "Ur-Originalität" des polarisierenden Allradfahrzeugs bewahrt werden, "denn sonst wird man die Marke verlieren" (Manfred Daun, Kommunikationsleiter Cadillac, Corvette und Hummer Deutschland).
Betrachten wir den Hummer also als das, was er ist: ein Geländewagen, der unsere Welt weder besser noch schlechter macht, aber um ein faszinierendes Auto bereichert. Auch einige Rettungskräfte rund um den Globus mögen den Hummer bei ihren Einsätzen in entlegenen Regionen und unwegsamen Gelände längst nicht mehr missen.

Hummer H2 6.2 und H3 5.3: Mehr Leistung

Beitrag von Öffnet externen Link in neuem Fensterauto top news am Donnerstag, 04. September 2008

 

Hummer spendiert seinen beiden Modellen neue Motoren mit mehr Leistung und beruhigt das Umweltgewissen mit der Möglichkeit, künftig auch mit E85-Kraftsoff fahren zu können. Beim H3 muss der Käufer damit zwar noch bis 2009 warten, dafür kann der kleinere der beiden Hummer aber nun auch mit einem mächtigen V8 unter der Haube bestellt werden. Damit der Abstand gewahrt bleibt, wird die Leistung des grösseren H2 mit einem komplett neu entwickelten 6,2-Liter-Motor aufgestockt, der bereits E85-tauglich ist.

Während der neu entwickelte 6,2-Liter V8 mit 393 PS des H2 gegenüber dem Vorgänger einen Leistungszuwachs von 20 Prozent bedeutet und den ohnehin nicht untermotorisierten Hummer noch ein wenig mächtiger macht, verwandelt der Achtzylinder den H3 beinahe in ein anderes Auto. Der weiterhin angebotene und keineswegs schwache 3,7-Liter-Fünfzylinder mit 245 PS wirkt gegen den 5,3-Liter-V8 beinahe schon phlegmatisch. Die 305 PS beschleunigen den H3 V8 in 8,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Das sind trotz 100 Kilogramm Mehrgewicht anderthalb Sekunden weniger als beim 3.7. Noch deutlicher wird der Unterschied beim Drehmoment. Den 328 Newtonmetern stehen 434 Nm gegenüber, die zudem nicht bei 4600 U/min, sondern bereits bei 4000 U/min anliegen.
Die serienmässige 4-Stufen-Automatik legt beim Kick-Down zwar eine Gedenksekunde ein, schiebt dann den Hummer aber brachial nach vorne und begleitet den Schub mit unvergleichlichem Sound: Das ist American Way of Drive pur. Nur eines haben Fünf- und Achtzylinder gemeinsam: Bei 160 km/h regelt die Elektronik weiteren Vortrieb im H3 ab.
Der Preis für den V8-Status des Baby-Hummer: ein Normverbrauch von 14,5 Litern (Normal)Benzin pro 100 Kilometer. Das entspricht einem CO2-Wert von 344 Gramm pro Kilometer. Damit bewegt sich der H3 keineswegs an der Spitze seines Segments, betont Manfred Daun, zuständig für die Pressearbeit bei Cadillac, Corvette und Hummer. Vergessen wird gerne auch, dass der Hummer kein weichgespültes SUV ist, sondern ein echter Geländewagen mit permanentem Allradantrieb ist.
Um die Leistungsfähigkeit der Modelle abseits der Strasse unter Beweis zu stellen, fand die Pressepräsentation des neuen V8 dann auch auf einem waschechten Geländeparcours mit tiefen Schlamm- und Wasserdurchfahrten, hoch ansteigenden Hügeln und plötzlich auftauchenden Erdlöchern statt. Mit knapp 22 Zentimetern Bodenfreiheit, stabilem Unterfahrschutz, einer Steigfähigkeit von 60 Prozent und einem Kippwinkeln von 40 Grad sowie 61 Zentimetern Wattiefe kann den H3 tatsächlich selten etwas aufhalten. Dank Automatikgetriebe und erfreulich direkt arbeitender Servolenkung kann sich der Fahrer bei elektronisch gesteuertem Reduktionsgetriebe und Hinterachs-Sperrdifferenzial voll und ganz auf das Gelände konzentrieren.
Doch auch im Strassenalltag hat der H3 5.3L seine Qualitäten. Dazu zählen unter anderem die grosse Beinfreiheit für die Fondpassagiere und fast 2,3 Tonnen Anhängelast. Lieferbar ist der V8-H3 ausschliesslich in der Luxury-Ausstattung mit verchromten Dachträgern und erweitertem Soundsystem. Zum Serienumfang gehören unter anderem Traktions- und Stabilitätskontrolle, Berganfahrassistent und Kopfairbags hinten sowie Tempomat, Tagfahrlicht und Klimaanlage.
Der neue Leichtmetallmotor des H2 ist ein enger Verwandter des Corvette-Triebwerkes und beschleunigt den 2,85 Tonnen schweren Koloss in 7,8 Sekunden auf 100 km/h. Wegen des spürbaren Mehrgewichts und der gewaltigen Aussenabmasse des grossen Hummer ist das subjektive Beschleunigungsgefühl im H3 aber mindestens genauso hoch.
Zur Modellpflege zählen beim H2 unter anderem ein höherwertig anmutendes Armaturenbrett und die erweiterte Sicherheitsausstattung mit Kopfairbags hinten sowie Stabilitäts- und Traktionskontrolle. Das weiter entwickelte ABS optimiert außerdem die Bremskraft je nach Fahrbahnoberfläche. Neu ist auch eine dritte Sitzreihe (optional: Adventure/Serie: Luxury).